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Vogelzugvorhersage

Vogelschlagrisiko-Vorhersage für Mitte bis Ende Januar 2020

Das Vogelschlagrisiko ist nach wie vor recht gering, da lediglich lokale Zugbewegungen stattfinden und etliche Arten noch in den Überwinterungsgebieten sind. Die Bestände nordischer Gänse im Osten und Norden Deutschlands sind auf konstantem Level und werden vorwiegend an den Küsten und Feuchtgebieten nahe größerer Flüsse wie Elbe oder Weser gesichtet. Ähnliches gilt auch für Kraniche, deren Truppstärke größtenteils deutlich unter 100 Individuen liegt. Gänse, Schwäne und Kraniche stellen insbesondere auf Pendelflügen zwischen Rast-, Schlaf- und Fraßflächen in der Nähe von Flughäfen ein Risiko für die Luftfahrt dar.

Kormorane werden derzeit vermehrt gemeldet und halten sich meist an Gewässern nahezu in ganz Deutschland auf. Auch in Städten werden sie beobachtet, wo das Nahrungsangebot oftmals recht hoch ist. Ähnliches gilt auch für Lachmöwen, die entlang der Gewässer ebenfalls in ganz Deutschland zu finden sind. Sturm-, Silber- und Heringsmöwen weisen dagegen noch eine stärkere Bindung zu den Küsten auf, werden aber gerade im Winter auch vielfach auf Äckern und Grünflächen beobachtet. Daher muss auch auf den Flughafenbetriebsflächen immer mit Möwen gerechnet werden und zudem können sie auch Hallendächer als Schlafplatz nutzen. Gleiches gilt auch für Krähenvögel, die derzeit an den Flughäfen in der Regel die meisten Individuen stellen. Weiterhin muss mit Flugaktivitäten der Avifauna überwiegend während des Tages und in geringen Höhen bis 500 ft gerechnet werden.       

Die aktuelle Birdtam-Situation sollte bei der Flugvorbereitung unter https://www.notams.faa.gov/common/birdtam.html besondere Beachtung finden.

VS-Vorhersage Jan. 2.

Birdstrike Forecast Jan. 2.