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Vogelzugvorhersage

Vogelschlagrisiko-Vorhersage für Mitte bis Ende Januar 2022

Gänse, Schwäne und Kraniche stellen aktuell auf Pendelflügen zwischen Rast-, Schlaf- und Fraßflächen in der Nähe von Flughäfen ein Risiko für die Luftfahrt dar. Ähnliches gilt auch für lokale Flüge schwerer Vogelarten, die bei Schnee und Frost Ausweichbewegungen durchführen. Insgesamt beschränken sich diese Flüge aber meist auf Höhen unter 600 ft. Die Bestände der Nordischen Gänse haben leicht zugenommen, während die Sichtungen der Nordischen Schwäne konstant bleiben und Kraniche deutlich seltener gesehen werden. Flussauen, feuchte Grünflächen und Äcker im Norden und Osten Deutschlands sind die bevorzugten Rast- und Fraßflächen für diese Arten.

Die Anzahl beobachteter Ringeltauben, Stare und Drosseln steigt an und sie verteilen sich weitestgehend über ganz Deutschland. Die Gefahr für den Luftverkehr ist dabei mit Ausnahme der Ringeltauben aber eher gering. Die großen Grünflächen von Flughäfen locken derzeit oft große Schwärme Möwen, Krähen, Drosseln oder Greifvogeltrupps an, weshalb hier mit diesen Arten immer gerechnet werden muss. Neben den ganzjährig anwesenden Turmfalken und Mäusebussarden können derzeit auch Raufußbussarde aus Nordeuropa als Gäste auftreten. Insgesamt ist die Vogelschlaggefahr bis Ende Januar noch auf einem geringen Niveau und auch die Radarbilder zeigen derzeit keine großen Zugbewegungen.

 

Die aktuelle Birdtam-Situation sollte bei der Flugvorbereitung unter https://www.notams.faa.gov/common/birdtam.html besondere Beachtung finden.

VS-Vorhersage Jan. 2

Birdstrike Risk Forecast Jan. 2