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Vogelzugvorhersage

Vogelschlagrisiko-Vorhersage für Mitte bis Ende Juli 2026

Die Kollisionswahrscheinlichkeit ist an deutschen Flughäfen auf ihrem Höhepunkt. Das Kollisionsrisiko erstreckt sich in der Regel aber nur über die Tagstunden und ist vor allem in Höhen bis zu 1.000 ft erhöht. Nach beendeter Brutzeit ziehen viele Arten ungerichtet umher, bzw. suchen neue Nahrungsquellen auf. Dabei bedeuten aktuell große Starenschwärme, die jetzt Obstplantagen, Feuchtgebiete oder Weinberge nutzen, ein erhöhtes Risiko. Flügge Jungvögel, allen voran Turmfalken und Mäusebussarde, stellen neben den Schwalben und Seglern aber immer noch die größte Gefahr dar. Sie treten auch in Trupps auf, insbesondere auf der Nahrungssuche am Rand von Pisten und Rollwegen. Aber auch Reiher und Störche werden von der Mahd auf den Flughäfen angelockt und lassen sich nur schwer vergrämen. 

Die Bestände der Watvögel an den deutschen Küsten steigen deutlich an und erste Zugbewegungen nach Südwesten werden verzeichnet. Möwen treten jetzt nach der Brutzeit in großen Schwärmen auf und nutzen aktuell nicht nur die Grünflächen zur Nahrungssuche, sondern jagen vor allem beim höheren Temperaturen auch über den Flugbetriebsflächen und umliegenden Grünflächen Insektenschwärme. Während Lachmöwen (siehe unten) auf allen Flughäfen mehr oder minder regelmäßig auftreten, kommen Herings-, Sturm- und Silbermöwen (siehe unten) eher im Norden und Mittelmeermöwen (siehe unten) im Süden Deutschlands vor. Insbesondere die kurz gemähten Sicherheitsflächen werden an Flughäfen zur Nahrungssuche präferiert und auf Gewässern muss immer mit den Arten gerechnet werden.