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Vogelzugvorhersage

Vogelschlagrisiko-Vorhersage für Mitte bis Ende Mai 2021

Das Vogelzuggeschehen hat nur noch einen sehr geringen Einfluss auf die Vogelschlagrate an deutschen Flughäfen, da lediglich sehr wenige relevante Arten wie Baumfalken oder Wespenbussarde noch bei uns eintreffen. Auch Limikolen sind noch auf dem Zug, allerdings betrifft dies nur die Küstenregionen. Zudem sind die Wintergäste wie nordische Gänse, Schwäne oder Drosseln vollständig abgezogen. Die Zahl der Rauch- und Mehlschwalben hat sich nur noch geringfügig erhöht, während Mauersegler deutlich zugenommen haben. Die Gefahr von Kollisionen ist bei diesen insektenfressenden Arten aufgrund ihres unvorhersehbaren Flugverhaltens, der hohen Aufenthaltsdauer im Luftraum (Flugjagd) und dem Schwarmweisen Auftreten sehr hoch. Dabei sind die Rauchschwalbenschwärme meist deutlich größer als jene der Mehlschwalben. Die Schadensrate bei Vogelschlägen ist durch das sehr geringe Gewicht der Vögel aber sehr niedrig. Gerade bei hohem Luftdruck sind diese Arten auch in größeren Höhen zu finden, generell beschränkt sich das Auftreten der Avifauna aber jetzt auf Höhen unterhalb von 2.000 ft.

Pendelflüge schwerer und/oder schwarmbildender Arten wie Gänse, Höckerschwäne, Möwen und Krähen zwischen den Schlaf-, Brut- und Nahrungsflächen stellen im Umfeld von Flughäfen eine Gefahr dar. Das gilt insbesondere für den Fall, dass größere Brutkolonien im direkten Umfeld liegen. Zudem muss auf den Flugbetriebsflächen auch jederzeit mit Mäusebussarden und Turmfalken, sowie Krähen, Tauben und Möwen gerechnet werden, die dort Nahrung suchen oder Gebäude und technische Einrichtungen als Brut- und Rastplatz nutzen.   

   

 Die aktuelle Birdtam-Situation sollte bei der Flugvorbereitung unter https://www.notams.faa.gov/common/birdtam.html besondere Beachtung finden.

VS Vorhersage Mai 2

Birdstrike Forecast May 2