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Vogelzugvorhersage

Vogelschlagrisiko-Vorhersage für Anfang bis Mitte Dezember 2019

Der Bestand etlicher Vogelarten hat sich jetzt auf einem recht konstanten Stand eingependelt und es treten meist nur noch lokale Zugbewegungen auf. Temperaturabsenkungen und das Zufrieren von Gewässern können allerdings jederzeit zu Fluchtbewegungen der Vögel Richtung Südwesten führen und damit die Vogelschlaggefahr lokal kurzfristig steigern. Auch beim Kranich ist die große Durchzugswelle abgeklungen und die meisten größeren Trupps treten in Brandenburg und im Norden Deutschlands an Gewässern oder auf Feuchtflächen auf. Die Anzahl nordischer Gänse ist auch stabil geblieben, hier werden erfahrungsgemäß aber bald steigende Zahlen in Nord- und Ostdeutschland erwartet. Sing- und Zwergschwäne nehmen im Bereich der Küsten und feuchten Niederungen zu und auch der Bestand der Pfeifenten ist auf einem stabil hohen Niveau. Mit dem Auftreten dieser Vögel muss vorwiegend an größeren Gewässern im Norden Deutschlands gerechnet werden.

Mit Ausnahme der Rotdrossel, wo die Bestände weiter sinken, bleiben die Zahlen der Drosseln konstant und sie werden in ganz Deutschland erfasst. Gleiches gilt auch für Reiher, Lachmöwen, Saatkrähen, Ringeltauben und Stare, während Kiebitze vorwiegend im Norden auftreten. Die Flugbetriebsflächen stellen nach wie vor attraktive Nahrungshabitate für Krähenvögel, Greife und Möwen war, die Bestände sind derzeit in der Regel aber vielerorts eher gering. Lokale Pendelflüge finden über den Tag verteilt statt und die Höhen überschreiten dabei 600 ft nur selten. Vereinzelte Zugbewegungen von Kranichen oder Wasservögeln können dagegen bis in Höhen von 30.000 ft registriert werden, beschränken sich aber auch auf die Helligkeit und finden meist in geringerer Höhe statt.  

Die aktuelle Birdtam-Situation sollte bei der Flugvorbereitung unter https://www.notams.faa.gov/common/birdtam.html besondere Beachtung finden.

 

VS-Vorhersage Dez. 1

Birdstrike Forecast Dec. 1