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Schulungen

Schulung im Bereich Wildtiergefahrenmanagement an Flugplätzen

Flugzeuge und Vögel teilen sich denselben Luftraum. Dabei stellt jede Kollision eine ernsthafte Sicherheitsgefahr für den Flugverkehr dar. Die meisten Vogelschläge treten auf oder in der Nähe von Flughäfen auf. Die Verhinderung von Wildtierschlag ist daher, wie von der ICAO und der EASA gefordert, Teil des Safety-Management Systems eines Flughafens, der in den Bereich Betriebssicherungspflicht des Flugplatzbetreibers fällt.

Jeder Flugplatzbetreiber hat demnach ein System zu implementieren, das den nationalen und internationalen Vorschriften in Bezug auf Überwachung (Monitoring), Risikoanalyse (Risk Assessment) und Dokumentation eines Wildtiergefahrenmanagementsystems entspricht. Die Vorkehrungen zur Vermeidung von Tierkollisionen bestehen dabei aus einer Vielzahl von aktiven und passiven Maßnahmen, erfordern aber vor allem ein qualifiziertes und regelmäßig geschultes Personal. 

Damit die Flughäfen diesen Anforderungen gerecht werden können, bietet der DAVVL e. V. ein 2-stufiges Schulungsprogramm (Grundschulung und Nachschulung) an, das die geforderten Standards für die Ausbildung von Bird-Control-Personal an den Flughäfen erfüllt. 

Der 3-tägige Grundkurs umfasst alle Facetten eines Wildtiermanagementsystems. Dazu gehören die Bereiche Wildlife Risk Management (Modul 1) und Wildlife Hazard Control (Modul 2). 

Die gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Nachschulungen dauern in der Regel einen Tag. 

Unser Schulungsangebot richtet sich primär an alle Flugplatzmitarbeiter, die im Bereich Bird-Control und Vogelschlag tätig sind. Vorkenntnisse im sind nicht erforderlich. Die Ausbildung erfolgt in interaktiver Form inklusive praktischer Ausbildungselemente in unserer Geschäftsstelle in Bremen oder an Ihrem Flugplatz.


Schulungsangebot_2017 des DAVVL e.V. zum Download >>