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Vogelschläge in der deutschen Zivilluftfahrt von 2011 bis 2015

Die beim Deutschen Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen (DAVVL) gemeldeten Kollisionen von Luftfahrzeugen und Vögeln innerhalb Deutschlands in den Jahren 2011 und 2015 wurden ausgewertet und mit den Vorjahren verglichen. Die Vogelschlagrate hat in den Jahren 2014 und 2015 ein langjähriges Maximum erreicht. Die Hälfte der Vogelschläge findet innerhalb der Flughafengrenzen statt. Die meisten Kollisionen werden in den Vormittagsstunden registriert. Der Jahresverlauf folgt dem langjährigen Muster mit dem Maximum im Juli. Bei einem Drittel der Zwischenfälle ist die beteiligte Vogelart bekannt. Erstmals sind am häufigsten Turmfalken beteiligt. Nur zwischen vier und acht Prozent der Kollisionen von Vögeln produzierten einen Schaden am Luftfahrzeug. Am häufigsten betroffen waren die Triebwerke, gefolgt von den exponierten Teilen Radom und Tragflächen. Am häufigsten werden Schäden durch die Gruppe der Bussarde und Milane verursacht, gefolgt von den Falken.

 

Aufgrund neuer EU-Gesetzgebung ist ab 2016 mit drastisch erhöhten Meldungen von Vogelschlägen zu rechnen.

 

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